Eine 23 Jahre alte Gasheizung liess sich natürlich nicht einfach smarter machen.
Im Winterurlaub haben wir uns gefragt, wie warm oder kalt das Haus wohl ist und diese Ungewissheit hat uns dazu gebracht, über eine gewisse Modernisierung nachzudenken.
Wir wollten die Raumtemperaturen sehen und steuern können und zusätzlich sollte die Luftfeuchtigkeit angezeigt werden.
Bei der Suche nach einem geeigneten System bin ich über Homematic IP gestolpert. Heizungsthermostate die sich auch aus der Ferne auslesen lassen und für die Fussbodenheizung einen Kontroller der die Heizkreise stufenlos regeln kann. Also haben wir in allen Räumen die 23 Jahre alten Thermostate ausgetauscht und einen Heizungscontroler mit 12 Kanälen eingebaut, da wir 10 Heizkreise steuern müssen. Damit lies sich die Heizung aller Räume deutlich besser und einfacher steuern als vorher und wir konnten die Daten der Thermostate nun fernauslesen.
Jetzt hatten wir zwei System mit jeweils einer eigenen App. Das war auch noch nicht wirklich das, was ich gerne hätte.
Dann kam ein Raspberry PI als kleiner Server ins Spiel, auf dem IOBroker vorinstalliert war.
IOBroker sammelt letztlich viele verschiedene Systeme wie Shelly, Homematic IP etc. ein und kann diese über eine Oberfläche darstellen und steuern.
Und so entstand eine Weboberfläche, mit der die einzelnen Räume zu steuern waren.
Das war der erste Schritt zum automatisierten Haus.
