Dieses Jahr ist es etwas anders, denn als Ruheständlerinnen haben wir ja keinen "Urlaub" mehr, sondern nehmen uns Auszeiten.
Im letzten Jahr haben wir mit Blick auf den Ruhestand schonmal vorab eine Auszeit über 2 Monate gebucht. Es geht wieder einmal nach Fehmarn.
Nachdem unsere Termine abgearbeitet waren, sind wir Richtung Fehmarn gestartet, allerdings mit dem Zwischenziel Südsee-Camp bei Soltau. Angekommen sind wir hier bei strahlendem Sonnenschein.
Die Wiegeaktion vor Fahrtantritt war wiedereinmal ernüchternd. Obwohl wir vorsichtig waren, war die angepeilte Achslast um 40kg überschritten.
Nach drei Tagen auf dem Südsee-Camp ging es dann auf den Campingplatz Flüggerteich, der für die nächsten 9 Wochen unser Domizil sein sollte. Die Wetteraussichten besserten sich von Tag zu Tag, so dass wir in den ersten 3 Wochen ausgesprochen schönes Wetter hatten. Da es ja Ende April und Anfang Mai war, waren die Temperaturen noch verhalten, aber durch den Sonnenschein tagsüber haben sich die kühleren Temperaturen doch relativiert, denn in der Sonne war es schön warm. Nur Nachts musste die Heizung eingeschaltet werden.
Dann wurden die Wetteraussichten schlechter. Die Aussichten waren jeden Tag Regen mit Wahrscheinlichkeiten von 40-50%. Gekommen ist es anders, denn trotz Meldung Regen schien morgens die Sonne. Tagsüber wechselten sich Sonne und Wolken ab, so dass es nicht so schlecht war, wie angekündigt. Klar hat es auch mal kurz geregnet aber insgesamt durften wir uns nicht über das Wetter beschweren.
Golfspielen war auch wieder angesagt. Mehrfach auf der Golfanlage Wulfener Hals, aber wir waren auch nochmal auf der Golfanlage Brodauer Mühle bei Neustadt in Holtstein.
Ellen konnte mit zwei registrierten Privatrunden ihr Handicap um 4 Schläge verbessern.
Diese längere Auszeit hat uns gezeigt, dass wir auf unseren Kühlschrank achten müssen. Die Kühlleistung liess nach ca. 6 Wochen deutlich nach. Das Vanilleeis aus dem Gefrierfach war dann schon bedenklich nahe an Softeis. Das hatten wir in unserem letzten Spanienurlaub, der ja über 6 1/2 Wochen ging, nicht. Bei der Suche nach der Ursache sind wir dann schnell darauf gekommen, dass der Temperaturfühler in eine Eisschicht eingelagert war. So kann die Regelung natürlich nicht mehr wie vorgesehen arbeiten. Einmal abtauen und alles lief wieder wie gewohnt.
Insgesamt waren die 9 Wochen sehr erholsam und entschleunigend und wir gewöhnen uns langsam an den Ruhestand.